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Sehens- & Wissenswertes

Der Altenoyther Schafstall

Er befindet sich auf dem Pirgo an der Altenoyther Straße, der denkmalgeschützte Schafstall, der im Volksmund nur „Tholen Hinnerk sien Schaopstall“ genannt wird. Der Heimatverein Altenoythe hatte es sich zum Ziel gesetzt, dieses einmalige kurz vor dem Verfall stehende bäuerliche Kulturdenkmal zu renovieren und es für die Nachwelt zu erhalten. Die Eigentümer Maria und Gerd Wübben gaben gerne ihr Einverständnis und stellten den uralten Schafskoven und das umgebende Gelände kostenlos dem Heimatverein zur Nutzung zur Verfügung. 1990 errichteten 20 freiwillige Helfer in über 1000 Stunden Arbeit den Stall neu. Bereits 11 Jahre später erfolgte dann die nächste Komplettsanierung. Die Holzkonstruktion wurde angehoben, ein Fundament und eine Findlingsmauer geschaffen. Das Dach wurde mit Heide eingedeckt. Der Innenraum wurde gepflastert und eine Beleuchtung installiert. Im Jahre 2009 wurde (natürlich wieder in freiwilliger Eigenleistung) eine behindertengerechte Toilettenanlage errichtet. 2013 stürzte dann bei einem Orkan eine der uralten Eichen direkt zwischen Stall und Toilettenhäuschen. Zum Glück wurden nur Bänke und Sitzgelegenheiten zerstört. Alles wurde sehr schnell wieder repariert und instandgesetzt.

Im Winter 2014 musste dann das mittlerweile marode Heidedach erneuert werden. Der Oldtimerclub Altenoythe stellte für den Transport der bei der Thülsfelder Talsperre gemähten Heide seine Fahrzeuge zur Verfügung. Unter der Regie vom Vorsitzenden Richard Hardenberg und unter der fachmännischen Anleitung von Zimmerer Markus Blome wurde mit vielen freiwilligen Heimatfreunden der Schafstall komplett mit Heide neu eingedeckt, der mit diesem Heidedach ein Alleinstellungsmerkmal im Landkreis Cloppenburg besitzt.

Der Heimatverein Altenoythe ist stolz und auch dankbar, dass allein auf freiwilliger Basis dieses Denkmal erhalten werden konnte. Heute ist „Tholen Hinnerk sien Schaopstall“ eine beliebte Raststätte für Radlergruppen und Wanderer, die sehr gerne für ein geringes Entgelt hier einkehren.

 

Insgesamt etwa 80 Personen können hier untergebracht werden.   

 



 

 

Über 100 Jahre altes und liebevoll restauriertes Kreuz an der Schulstraße aufgestellt.

 

Am 29. Oktober 2016 war es endlich soweit. Der Heimatverein Altenoythe konnte jetzt das über 100 Jahre alte und von der Familie Högemann aus Garrel gestiftete Wegekreuz in Höhe des Bildungszentrums des Caritasvereins aufstellen. Der Heimatkünstlerin Käthe Tiedeken ist es in einer wahren Herkulesaufgabe gelungen, den fast völlig zerstörten Holzkorpus zu restaurieren. Viele Heimatfreunde hatten es nicht für möglich gehalten, dass Käthe aus diesem arg ramponierten Torso ein so wunderbares Kunstwerk gestalten würde. Mittlerweile findet das Wegekreuz die Anerkennung vieler Passanten. Das Holzkreuz selbst wurde von fleißigen Helfern des Caritas-Vereins unter der Leitung von Wolfgang Banemann gefertigt. Eine moderne, pulverbeschichtete Metallüberdachung schützt das Wegekreuz vor Witterungseinflüssen. Die Kreuzanlage soll nach Fertigstellung des noch nicht vollendeten Sockels im nächsten Jahr feierlich eingeweiht werden. Die gesamte Dorfbevölkerung wird hierzu eingeladen. Die künftige Pflege und Wartung hat der Caritasverein zugesichert. Bei einer namentlichen Nennung von Helfern wird schnell jemand vergessen. Deshalb gilt der Dank von Richard Hardenberg im Namen des Heimatvereins Altenoythe allen Sponsoren, Unterstützern und vor allem den vielen freiwilligen Helfern. Nun bleibt zu hoffen, dass dieses wunderbare Wegekreuz für viele Generationen ein Platz zum Innehalten und stillen Verweilen wird.

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